Was im Napf fehlt, sieht man erst Jahre später
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Es ist Samstagvormittag, du stehst im Tiershop, in der einen Hand die Leine von Balu, im Kopf die Einkaufsliste. Du drehst die Packung um. «Mit viel Fleisch» steht da, gross und selbstbewusst auf der Vorderseite. Auf der Rückseite: kein Wort darüber, welches Tier das war, wo es gelebt hat, wie lange es unterwegs war. Zuhause wartet Nala auf der Fensterbank und wird alles fressen, was du ihr hinstellst, ohne je zu fragen, woher es kommt.
Diese Frage stellst du. Und sie ist die wichtigere Hälfte der Etikette.
Die Schweiz nimmt beim Schutz von Nutztieren weltweit eine Vorreiterrolle ein. Wer sich für Futter und Snacks aus Schweizer Fleisch entscheidet, wie die Premiumprodukte von CellaVie®, setzt auf einen der strengsten Qualitätsstandards. Das betrifft Hund und Katze gleichermassen, denn beide bekommen am Ende dasselbe Rohmaterial in den Napf.
Die Schweiz besitzt eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt. Während in vielen Ländern die wirtschaftliche Effizienz der Massentierhaltung den Takt vorgibt, verankert die Schweiz den Schutz der Tierwürde direkt in der Bundesverfassung.
Die Schweiz hat die Batteriekäfighaltung als erstes Land der Welt abgeschafft: beschlossen 1981, nach einer zehnjährigen Übergangsfrist ab 1992 vollständig verboten. Die EU zog erst 2012 nach und erlaubt bis heute sogenannte ausgestaltete Käfige, die es in der Schweiz gar nicht gibt. Schweizer Mastpoulets bewegen sich in ihren Ställen immer frei.
Ein gravierender Unterschied zum Ausland betrifft das Coupieren, also das Kürzen von Körperteilen. In der Schweiz ist es strikt verboten und strafbar, die Schnäbel von Hühnern oder die Schwänze von Schweinen routinemässig zu kupieren. Die Haltungsbedingungen müssen sich dem Tier anpassen, nicht das Tier den engen Haltungsbedingungen.
In vielen ausländischen Grossmastanlagen wird mit künstlichem Dauerlicht gearbeitet. Die Tiere werden absichtlich wachgehalten, damit sie ununterbrochen fressen und schneller zunehmen. In der Schweiz ist diese Praxis illegal. Das Gesetz schreibt Tageslicht und eine artgerechte, achtstündige Dunkelphase in der Nacht zwingend vor.
Bei der Auswahl von Rohstoffen für hochwertiges Hunde- und Katzenfutter stösst man immer wieder auf die Abkürzung BTS. Sie steht für «Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme», ein staatlich definiertes und streng kontrolliertes Programm des Bundes.
Nahezu 100 Prozent der Schweizer Mastpoulets profitieren von diesem Standard. Sie haben jederzeit freien Zugang zu einem geschützten Aussenklimabereich, dem sogenannten Wintergarten, können frische Luft atmen, natürliches Tageslicht geniessen und auf erhöhten Sitzplätzen rasten. Der Stallboden muss flächendeckend mit trockener Einstreu bedeckt sein, damit die Hühner scharren und picken können, wie es ihrer Natur entspricht. Bodenhaltung ist in der Schweiz das absolute Minimum.
CellaVie® verwendet in seinen Rezepturen ausschliesslich Fleisch aus solchen Schweizer Betrieben. Das Schweizer Fleisch in den Premium Produkten für Hunde sowie den Produkten für Katzen stammt aus Haltungen, in denen die Tiere ein stressfreies und würdevolles Leben führen durften.
Transportwege sind das Thema, das in der Fleischproduktion am liebsten verdrängt wird. Auch hier setzt das Schweizer Gesetz Massstäbe:
Lange Wege bedeuten für die Tiere Angst, Erschöpfung und massiven Stress. Und Stress ist nicht nur ein ethisches Problem, er ist ein biochemisches. Bei anhaltender Belastung vor der Schlachtung verbraucht der Muskel seine Glykogenreserven, der pH-Wert im Fleisch bleibt danach zu hoch, und es entsteht das, was in der Fleischwirtschaft als DFD-Fleisch bezeichnet wird: dunkel, fest, trocken, schlechter haltbar und geschmacklich flach. Was das Tier auf dem Transporter erlebt hat, steht dem Fleisch bis in die Muskelfaser hinein geschrieben.
Katzen besitzen als reine Fleischfresser einen empfindlichen Organismus und reagieren sensibel auf Rückstände im Fleisch. Bei Hunden zeigt sich dieselbe Belastung oft anders, über Haut, Juckreiz oder eine Verdauung, die nie ganz zur Ruhe kommt. Die Schweizer Fütterungsvorschriften setzen hier den engsten Rahmen in Europa.
Beim Geflügel (Legenhennen und Masthähnchen) unterscheidet sich die Fütterung rein biologisch kaum von der EU, da Hühner energiereiches Kraftfutter (Weizen, Mais, Soja) benötigen. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Tierwohl rund um die Fütterung.
Bauern sind verpflichtet, einen Teil des Futters als Ganzkorn direkt in die Einstreu zu streuen. Das animiert die Hühner zu ihrem natürlichen Verhalten: dem Scharren und Picken. Das baut nachweislich Stress ab und verhindert Aggressionen. In der EU-Konventionellen Haltung wird das Futter fast ausschliesslich steril über automatische Rinnen als Mehl ausgegeben.
In der Schweiz ist der Einsatz von Antibiotika zur Wachstumsbeschleunigung seit 1999 verboten, sieben Jahre früher als in der EU. Antibiotika gibt es ausschliesslich im Krankheitsfall auf tierärztliche Verordnung, und jede Verschreibung wird seit 2019 in einer staatlichen Datenbank erfasst (IS ABV). Diese Rückverfolgbarkeit ist der Grund, warum die Antibiotikamengen in der Schweizer Nutztierhaltung seit Jahren sinken, statt sich in einer Grauzone zu verlieren.
Die Schweizer Landwirtschaft ist eine GVO-freie Zone. Hühner und Rinder werden mit gentechnisch unveränderten Rohstoffen gefüttert, während in vielen Ländern gentechnisch verändertes Soja im Trog Standard ist. Verarbeitete tierische Proteine sind in der Schweizer Nutztierfütterung seit den BSE-Jahren verboten. Die EU hat dieses Verbot 2021 teilweise gelockert und erlaubt seither wieder Schweineprotein für Geflügel und umgekehrt. Schweizer Rinder ernähren sich zu 100 Prozent vegetarisch von Gras, Heu und Silage.
Die Richtlinien von IP-SUISSE, nach denen viele Schweizer Betriebe arbeiten, gehen noch einen Schritt weiter. Bei Rindern ist der Einsatz von importiertem Soja komplett verboten, sie fressen einheimisches Raufutter von Flächen, die man auf der Karte findet. Auch beim Geflügel wird auf nachhaltige, rückverfolgbare Proteinquellen gesetzt anstelle von billigem Soja aus gerodeten Regenwaldgebieten Südamerikas. Für dich heisst das: Die Futterkette hinter dem Napf deines Hundes und deiner Katze beginnt nicht in einer abgeholzten Monokultur, sondern auf einer Schweizer Wiese.
Ein besonders eindrücklicher Vergleich zeigt sich bei den Wiederkäuern. Während Rinder in intensiven EU-Betrieben oft mit grossen Mengen an importiertem Kraftfutter (wie Getreide und Soja) auf schnelle Fleischleistung getrimmt werden, fressen Schweizer Rinder das, wofür ihr Verdauungssystem gemacht ist: Gras und Heu.
Durch das staatliche GMF-Programm (Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion) erhalten konventionelle Schweizer Rinder im Schnitt 80% Raufutter (Gras, Heu, Silage). Zum Vergleich: Die EU-Öko-Verordnung schreibt für europäische Bio-Rinder lediglich einen Mindestanteil von 60% Raufutter vor. Ein normales Schweizer Rind frisst also oft artgerechter und grasbasierter als ein EU-Bio-Rind!
Die Entscheidung von CellaVie®, konsequent auf Schweizer Fleisch zu setzen, ist keine Marketingmasche, sondern eine Rechnung, die auf Zellebene aufgeht:
Sauberes Rohmaterial ist die Voraussetzung, nicht das Ziel. Damit die Zellen deines Tieres sich erneuern können, brauchen sie zusätzlich die Bausteine, aus denen DNA und RNA überhaupt gebaut werden: Nukleotide. Immunzellen und Darmschleimhaut können diese Bausteine nicht selbst in ausreichender Menge herstellen, ihre Neubildung im Körper kostet Energie, die anderswo fehlt. Genau diese Lücke schliesst der Cell-K30-Nutrition® Nukleotide Komplex. Die Metapher, die am besten passt: Schweizer Fleisch liefert die Maurer, Cell-K30-Nutrition® liefert die Bausteine. Ohne beides bleibt die Baustelle stehen.
Und weil DNA bei allen Säugetieren nach demselben Prinzip funktioniert, gilt das für Balu wie für Nala. Das Futter unterscheidet sich, der zelluläre Bedarf nicht.
Wahre Tierliebe endet nicht am eigenen Napfrand. Wer Futter und Snacks mit Schweizer Fleisch wählt, schliesst einen Kreis aus Ethik und Qualität:
Ein Tier hat gut gelebt, damit ein anderes gut leben kann.
Mit Produkten von CellaVie® fütterst du artgerecht und unterstützt gleichzeitig eine Landwirtschaft, die Tierwürde, kurze Transportwege und naturnahe Fütterung gesetzlich garantiert. Für deinen Hund und deine Katze das Beste, mit gutem Gewissen.
Wir verwenden ausschliesslich Schweizer Fleisch, und dahinter steht ein gesetzlicher Rahmen, den kaum ein anderes Land hat. Hormone als Leistungsförderer und Antibiotika zur Wachstumsbeschleunigung sind verboten, letztere seit 1999. Die Batteriekäfighaltung ist seit 1992 abgeschafft, und der BTS-Standard sichert den Tieren Zugang zu einem geschützten Aussenklimabereich. Tiere, die sich bewegen, bauen andere Muskulatur auf als Tiere ohne Auslauf, und das schmeckt und verdaut dein Tier.
BTS steht für „Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme“. Das ist ein streng kontrollierter Schweizer Standard. Er garantiert den Tieren unter anderem täglichen Zugang zu einem geschützten Aussenklimabereich (Wintergarten), erhöhte Sitzplätze für Geflügel und flächendeckend trockene Einstreu zum Scharren und Picken.
Ja, absolut. In der Schweiz gilt das strengste Tiertransportgesetz der Welt: Die reine Fahrzeit beträgt maximal 6 Stunden (in der EU oft über 20 Stunden). Weniger Transportzeit bedeutet massiv weniger Stress für die Tiere. Dadurch werden vor der Schlachtung weniger Stresshormone (wie Cortisol) ausgeschüttet, was zu einer deutlich besseren und unbelasteten Fleischqualität im Hunde- und Katzenfutter führt.