Was im Napf fehlt, sieht man erst Jahre später
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Halb acht, die Futterpackung raschelt. Mira, vierzehn Jahre alt, ist schneller in der Küche, als du die Kroketten im Napf hast. Sie senkt die Nase und schnuppert zwei, drei Sekunden lang. Dann dreht sie ab und setzt sich vor den Kühlschrank, als würde dort drin das richtige Frühstück warten.
Am Abend ist der Napf noch fast so voll wie am Morgen.
Vielleicht beobachtest du Ähnliches bei deiner Katze und denkst zuerst an Launen. Mäkelig war sie ja schon immer ein bisschen. Meistens haben sich mit den Jahren aber ihre Nase, ihre Zähne und ihr Stoffwechsel verändert, und das harte Trockenfutter, das sie all die Jahre ziemlich gern gefressen hat, passt plötzlich nicht mehr so gut zu ihr.
Bevor eine Krokette im Maul landet, hat der Geruchssinn längst entschieden, ob sie es wert ist. Genau dieser Sinn lässt aber bei vielen Katzen im Alter nach. Du kennst das vielleicht von älteren Menschen, die ihr Essen plötzlich kräftiger würzen, weil ihnen alles fade vorkommt.
Klassisches Trockenfutter macht es der älteren Nase zusätzlich schwer. Die Kroketten werden bei 100 bis 130 °C gepresst und sind danach knochentrocken. Der Duft, der übrig bleibt, reicht einer jungen Katze. Für Mira riecht der Napf nach fast nichts.
Katzen kauen anders als wir. Sie schneiden ihr Futter mit den scharfen Reisszähnen im hinteren Kiefer, und bei steinharten Kroketten braucht das Druck. Werden Zähne und Zahnfleisch mit den Jahren empfindlicher, wird jede Mahlzeit zur Arbeit. Irgendwann lohnt sich der Aufwand für die Katze nicht mehr, und die Freude am Fressen geht verloren.
Denk an den Unterschied zwischen Zwieback und einem Stück frischem Brot. Halbfeuchte Kroketten sehen aus wie gewohntes Trockenfutter, geben beim Draufdrücken aber nach.
Die weiche Textur holt deine Katze an den Napf zurück. Wie gut ihr Körper mit den Jahren mithält, entscheidet der Inhalt.
Der Körper deiner Katze ist eine Baustelle, die nie Feierabend macht. Zellen werden laufend abgebaut und ersetzt, in der Darmschleimhaut innert weniger Tage, im Knorpel über Monate. Für jede neue Zelle braucht es Nukleotide, die Bausteine der Erbsubstanz DNA und RNA.
Katzen haben dabei eine Eigenheit. Als reine Fleischfresser bekamen sie diese Bausteine über Jahrmillionen mit jeder Maus frei Haus geliefert, denn die Zellkerne der Beute stecken voller Nukleotide. Die Evolution hat deshalb gespart: Die hauseigene Ziegelei in der Leber läuft bei der Katze nur auf Sparflamme. Steigt der Bedarf, deckt diese Eigenversorgung nur noch rund 60 bis 80 Prozent, den Rest muss das Futter liefern.
Im Alter wird diese Nukleotidlücke grösser. Die Ziegelei produziert langsamer, der Bedarf auf der Baustelle bleibt hoch. Ausgerechnet bei der Hitze, mit der Trockenfutter hergestellt wird, gehen die intakten Nukleotide aus dem Fleisch weitgehend verloren. Nukleotide, die im Futter stecken, kommen dagegen als fertige Ziegel an und lassen sich direkt verbauen.
Den zweiten Effekt merkt deine Katze direkt am Napf. Ihr Geschmackssinn ist auf Beute geeicht: Der Umamirezeptor der Katze, zuständig für den herzhaften, fleischigen Geschmack, spricht besonders stark auf Nukleotide an (McGrane et al. 2023). So hat die Natur dafür gesorgt, dass Katzen genau das gern fressen, was ihre Zellen brauchen. Ein Futter mit Nukleotiden schmeckt für sie nach frischer Beute, und das weckt auch bei einer Vierzehnjährigen wie Mira wieder Interesse.
In All Day Senior Huhn steckt dafür die Zellnahrungs-Formel Cell-K30-Nutrition®, der auf der Nukleotidforschung von Dr. Peter Köppel basiert. Die Formel liefert die Bausteine in einem abgestimmten Verhältnis, das sich am natürlichen Profil der Muttermilch orientiert. Dazu kommen Grünlippmuschel, Krill und Kollagen. Diese Zutaten liefern Nährstoffe für Knorpel und Gelenke, und das passt zu einer Katze, die inzwischen lieber den Umweg über den Stuhl nimmt, statt direkt aufs Fensterbrett zu springen. So begleitet das Futter die natürlichen Erneuerungsprozesse im alternden Körper, jeden Tag über die normale Mahlzeit.
Lässt deine Katze harte Kroketten liegen, sagt sie dir etwas über ihre Zähne und ihre Nase. Ein weicheres, intensiver duftendes Futter ist die naheliegende Antwort.
Katzen sind Gewohnheitstiere, deshalb stellst du am besten über rund eine Woche um:
Eine vier Kilo schwere Katze bekommt 45 bis 55 Gramm am Tag. Verschliesse die Packung nach dem Öffnen gut, damit die Kroketten ihre softe Konsistenz behalten.
CellaVie® All Day Senior Huhn ist Zellnahrung und Alleinfuttermittel für ältere Katzen: 70% Schweizer Hähnchen aus Frischfleisch und Innereien, extra weiche Kroketten und der Cell-K30-Nutrition® Komplex in einer Mahlzeit, damit das Fressen auch mit vierzehn noch Freude macht.